30. Juli 2021

Projektwebseite zur Sanierung des Ellertshäuser Sees ist online!

Mit einer Fläche von etwa 43 Fußballfeldern ist der Ellertshäuser See der größte See Unterfrankens und wird als Naherholungsgebiet für Segler, Badegäste und Angler genutzt. Er wurde 1970 vom Freistaat Bayern gekauft und wird seitdem von ihm unterhalten. Das Wasserwirtschaftsamt Bad Kissingen will im Rahmen eines gigantischen Projekts die technischen Anlagen im Ellertshäuser See sanieren. Dazu wird der Stausee abgelassen. Blickt man auf seine Geschichte zurück, wurde eine Teilentlandung im Jahr 1983 vorgenommen und war damals eine touristische Attraktion.

Wenn das Wasser aus dem Stausee abgelassen und das Becken entschlammt wurde, sollen Sanierungsarbeiten vorgenommen werden. Die Sanierung ist notwendig, denn Mikroben, winzig kleine Lebewesen, mit dem bloßen Auge gar nicht zu erkennen, haben sich über die technischen Betriebseinrichtungen des Ellertsthäuser Sees hergemacht. So hat man beim Stahlbetonbau unter Wasser, der die Belüftung des Sees sicherstellt, eine Korrosion an den Stahlteilen festgestellt und die Schäden müssen behoben werden. Eine Vorsperre, eine Art zweiter Damm am Seegrund wird errichtet werden.

Auch die Technik auf dem Seegrund wird genauestens geprüft: der Ablassschieber in 14 m Tiefe und der höher gelegene Betriebsablass, über den der Wasserspiegel und der Abfluss des Seewassers in den Sauerquellenbach reguliert werden, werden begutachtet.

Kleeblatt Medien informiert mit der eigens errichteten Projektwebsite über den Projektstand und gibt Einblicke in die Arbeiten rund um die Sanierungsmaßnahme. Dabei ist für Kleeblatt Medien und unseren Auftraggeber, das Wasserwirtschaftsamt Bad Kissingen, maßgeblich, dass auch Fragen zur touristischen Nutzung des Ellertshäuser Sees und zu Themen rund um den Naturschutz beantwortet werden. Eine Abstimmung mit der Naturschutzbehörde ist ebenso wichtig wie die Information der Anwohner über Aspekte des Naturschutzes.